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STX vs. ATX

Gerade- vs. Schrägeinblick

Sämtliche SWAROVSKI OPTIK Teleskope (ausgenommen das CTS/CTC Ausziehfernrohr) werden in zwei grundsätzlichen Designoptionen angeboten: mit Gerade- oder mit Schrägeinblick. Teleskope mit Schrägeinblick (48°) ermöglichen es dem Beobachter, mit leicht geneigtem Blick nach vorne zu beobachten. Bei zunehmend steilen Visuren (z. B. Sternenbeobachtungen) wird der Einblick naturgemäß immer horizontaler. Im Gegensatz dazu bietet der Geradeeinblick die Beobachtungsart in der optischen Achse, sodass der Blick des Beobachters aufrecht und gerade durch das Teleskop führt. Manche Anwender empfinden dieses Design als intuitiver.



Vorteile des Schrägeinblicks:

Entspannteres Beobachten bei steilen Visuren bzw. Objekten „über Kopf“. Mit Stativen in Standardgröße kann man das gewünschte Objekt problemlos beobachten. Bei Geradeeinblick sollte das Teleskop sehr hoch aufgebaut werden. Andernfalls ist es nötig, sich unter das Okular zu beugen, um die Austrittspupille entsprechend einsehen zu können.

Längeres entspanntes Beobachten durch den Blick des freien Auges auf den Boden. Im Gegensatz zum geraden Einblick versucht das zweite Auge nicht ständig, auf den Horizont zu fokussieren, und bleibt daher länger entspannt.

Verschiedene Beobachter können mit gleichem Aufbau beobachten. SWAROVSKI OPTIK Teleskope bieten einen drehbaren Teleskopkörper, bei dem das Okular einfach zur Seite gedreht und somit die Einblickshöhe entsprechend angepasst werden kann.

Die Austrittspupille bzw. das Okular liegen höher als das Teleskop, daher kann das Stativ niedriger gebaut werden und sollte zudem stabiler stehen. Je niedriger aufgebaut wird, umso weiter verschiebt sich der Schwerpunkt in Richtung Boden und erhöht dadurch die Stabilität.

ATX 25-60x85

Nachteile des Schrägeinblicks:

Durch die – im Gegensatz zum Geradeeinblick – niedrigere Aufstellung liegt der Horizont des Teleskops tiefer als jener des Beobachters. Es können daher bestimmte Hindernisse wie Zäune oder Hecken eventuell im Wege stehen und das Sehfeld stören oder blockieren.

Beim Freehand-Digiscoping ist durch den Schrägeinblick das intuitive Handling durch den Sucher der Kamera schwieriger.

Das Okular ist durch die Schräglage exponierter und daher anfälliger für Regentropfen oder Verschmutzungen.

Für Anwendungen im Liegen oder Sitzen ist die höhere Lage des Okulars eventuell nachteilig, weil in der jeweiligen Situation der Kopf nicht zu weit „herausgestreckt“ werden kann, um den Einblick in das Teleskop zu wahren (z. B. Pirsch, das Wild darf nicht verschreckt werden).

Einige Anwender bevorzugen den geraden Einblick, da das Zielen leichter fällt. Allerdings gibt es einen starken Trend zum Schrägeinblick; nach einer gewissen Zeit ist man das Beobachten durch das schräge Okular durchaus gewohnt und weiß dessen Vorteile zu schätzen.

STX 25-60x85