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Ein stabiles Set-up mit Ihrem Stativ

Wann immer Sie ein Spektiv im Feld einsetzen, um etwa eine Detailstudie über Limikolen anzufertigen, die wunderbare Zeichnung eines Grünreihers zu genießen oder um einen in der Ferne vorbeiziehenden Seeadler zu beobachten, werden Sie zunächst kaum einen Gedanken auf die Aufstellung bzw. die verschiedenen Funktionen verwenden.

Falls Sie allerdings Mühe haben, Ihr Bild ruhig zu halten, und Sie vielleicht nicht mehr feststellen können, ob sich unter einer Schar von Kampfläufern auch ein Bruchwasserläufer befindet, stellt sich schnell die Frage: „Was ist mit dem Teleskop los?“
Häufig zeigt sich, dass es nicht am Teleskop liegt, sondern am Stativ, dem nicht fixierten Stativkopf oder dem schwierigen Untergrund.
Im Gespräch mit Experten und erfahrenen Anwendern kommt man bei diesem Thema sehr schnell zum Punkt, dass die Stabilität der Aufstellung entscheidend ist, will man verwacklungs- und ermüdungsfreies Beobachten gewährleisten. Insbesondere beim Digiscoping ist dies unverzichtbar. Hier erhalten Sie wertvolle Tipps, die Ihnen das Arbeiten bzw. Beobachten im Feld erleichtern.



Die richtige Größe

Die Größe des Stativs ist abhängig von der Körpergröße des Betrachters und der Art des Teleskops.
Wenn Sie die Aufstellhöhe eines Stativs zur Gänze ausschöpfen wollen, besteht auch die Möglichkeit, die Mittelsäule auszufahren (wie viel hier noch an Zusatzhöhe möglich ist, hängt von der Länge der Mittelsäule ab) – beim Digiscoping ist allerdings eher das Arbeiten ohne ausgezogene Mittelsäule empfohlen, um zusätzliche Stabilität zu gewährleisten.
Prinzipiell geht es darum, den Schwerpunkt des Gesamtsystems möglichst tief zu halten, um insbesondere bei Wind eine gute Stabilität sicherzustellen. Für spezielle Situationen lässt sich daher die Mittelsäule auch umgekehrt montieren, die Kamera ist sozusagen „kopfüber“ am unteren Ende der Mittelsäule befestigt. Dazu muss nur der – normalerweise am unteren Ende der Säule befindliche – Haken gelöst und die Mittelsäule umgekehrt (von unten nach oben) in den Stativkopf eingeführt werden.
Falls Sie unter sehr schwierigen Witterungsbedingungen (vor allem bei Wind) beobachten, kann es allerdings sein, dass die obigen Empfehlungen außer Kraft treten und Sie das Stativ so niedrig wie möglich aufstellen sollten, um weniger Angriffsfläche und mehr Stabilität zu erhalten.

Empfohlene Produkte

Die folgenden Produkte sind besonders geeignet für diese Anwendungsart.

Stabiles Se-tup