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Digiscoping auf der Reise

Mit Digiscoping dorthin, wo das Abenteuer wartet

Im Mai 2013 machte sich der britische Birder James Lees gemeinsam mit zwei Freunden auf den Weg, um in Island einen Film mit und über Digiscoping zu drehen. Ganz im Norden, wo einen keine Menschen, dafür umso mehr Vogelarten erwarten, entstand eine 15-minütige Filmdokumentation, die James im August 2013 auf der Rutland Bird Fair präsentierte. Wie dieser Film entstand, schildert er hier.

  • © James Lees
  • © James Lees
  • © James Lees
  • © James Lees

James Lees ist einer der profiliertesten Birder und Digiscoper in Großbritannien und arbeitet im Naturschutzgebiet Wildfowl & Wetlands Trust Slimbridge im Südwesten Englands, wo er Fototouren, Digiscoping-Events und Birdingtouren leitet. Für seinen Film verwendete er das ATX 85 Teleskop mit TLS APO und DCB II Adaptern von SWAROVSKI OPTIK.

Ich halte seit sechs Jahren spezielle Digiscoping-Vorträge für SWAROVSKI OPTIK auf der Rutland Bird Fair. Jedes Jahr versuche ich dabei besser zu werden. Ich betone einerseits die technologische Qualität der Produkte und gehe andererseits auf die Interessen der Menschen ein. Letztes Jahr haben wir beschlossen, dass wir statt der traditionellen Slideshow einen Kurzfilm drehen.



Mit guten Freunden auf dem Weg

Für dieses Projekt benötigte ich Unterstützung. Ich fragte zwei gute Freunde, ob sie mir helfen würden: Ed Waldron, ein Cutter, und Joe Bilous, ein Digiscoping-Anfänger. Wir waren das perfekte Team.

Auf der Suche nach dem idealen Ort, um einen spannenden Film übers Digiscoping zu machen, wurden wir in Island fündig. Es ist eines der beeindruckendsten Länder Europas und zeichnet sich durch eine einmalige Tierwelt aus. Vor dieser Kulisse wollten wir also die Vorzüge der
SWAROVSKI OPTIK Produkte voll ausspielen – ihre Vielseitigkeit und die einfache Bedienung bei Beobachtungen und in der Fotografie – und das auf eine natürliche, ganz spontane Art und Weise darstellen: in Form einer Rundfahrt.



Zuhause auf vier Rädern

In der letzten Maiwoche kamen wir in Island an und ein Wohnmobil wurde für sieben Tage unser Zuhause. Eine gute Entscheidung, denn unser Ziel war es ja, Island zu umfahren, und mit dem Wohnmobil konnten wir überall und jederzeit anhalten. Jede Nacht versuchten wir, einen noch besseren Aussichtspunkt zu finden, vorzugsweise in der Abgeschiedenheit. Das Wohnmobil erwies aber auch als „mobiler Schneideraum“ seine Dienste, immerhin musste Ed aus über neun Stunden Filmmaterial einen 15-minütigen Film schneiden.



Schöne Tiere, trübes Wetter

Wir waren in einigen der atemberaubendsten Gegenden, die wir jemals gesehen hatten. Am Fuße des größten Gletschers in Europa aufzuwachen oder beim Abendessen ein Dutzend Kragenenten vom Fenster aus beobachten zu können, bescheren einem unvergessliche Momente.

Mit gutem Wetter waren wir allerdings nicht gesegnet. Die meisten Tage waren regnerisch oder sehr trüb und bewölkt. Im Norden hatten wir auch Schnee mit Verwehungen, die dreimal so hoch waren wie unser Wohnmobil. Das trübe Wetter hatte jedoch auch sein Gutes und sorgte für einen zusätzlichen dramatischen Effekt auf den Film.



Island richtig kennenlernen

Trotz der Witterung verbrachten wir eine unbeschreibliche Woche und konnten definitiv mehr erleben als der durchschnittliche Island-Reisende. Manchmal trafen wir tagelang keine anderen Menschen. Sogar wenn wir tanken mussten, erblickten wir keine Menschenseele, da die Tankstationen unbesetzt waren. Auf der Landkarte groß eingezeichnete Städte entpuppten sich als Ansammlungen von ein paar Häusern. Die wenigen Menschen, die wir trafen, waren jedoch alle sehr freundlich und äußerst hilfsbereit.

Das war genau das Island, das wir suchten. Das Island, in dem man in der Nacht nichts anderes hört als die Rufe der Vögel oder das Wehen des Windes. Wobei Nacht hier relativ zu verstehen ist. Wir hatten rund um die Uhr Tageslicht.

Das wahre Naturerlebnis

Die Tierwelt ließ uns in dieser Zeit niemals hängen. Wir sahen so viel Großartiges. Am erstaunlichsten war, wie wir die Dinge sahen. Isländische Vögel kennen keine Angst vor uns Menschen. Das Resultat waren großartige Aufnahmen. Es war eine besondere Freude, Vögel beim Nisten zu sehen, die in Großbritannien sonst nur auf Durchzug sind oder sich im Winter dort niederlassen. Einer der schönsten Momente war das Balzspiel eines Meerstrandläufer-Paares in der hell erleuchteten Tundra, obwohl es fast 1 Uhr in der Nacht war. In diesem Moment fühlte ich mich fast unsichtbar, denn die Meerstrandläufer ließen sich von mir nicht stören. So, als wäre ich nicht da. Auch die Kurzschnabelgans und die Singschwäne, die auf den Bergspitzen nisteten, waren ein faszinierender Anblick.



Experimentieren mit Digiscoping

Island ist der perfekte Ort, um mit den tollen Produkten von SWAROVSKI OPTIK zu arbeiten. Joe und ich hatten viel Spaß beim Digiscoping und es war großartig, sich die Zeit nehmen zu können, mit den Einstellungen und dem Equipment zu experimentieren. Dabei zeigte sich, dass die einfache Bedienung der SWAROVSKI OPTIK Ausrüstung einer ihrer größten Vorzüge ist. Joe, der sich erst seit kurzer Zeit mit Digiscoping beschäftigte, gelangen noch bessere Fotos und Videos als mir.



Einfach schöne Erinnerungen

Wir hoffen, dass der Film zeigt, wie einfach es ist, großartige Tieraufnahmen zu machen, wenn man die richtige Ausrüstung hat. Ich höre öfters von Leuten, dass Digiscoping schwierig sei. Aber dass das nicht stimmt, macht unser Kurzfilm deutlich. Wir hatten wirklich viel Freude bei unserer Island-Rundreise. Es ist schön, den daraus entstandenen Film jetzt anzusehen, der bei uns immer die schönsten Erinnerungen weckt.