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Aufnahmemodi

Neben der manuellen Einstellung sämtlicher Parameter bieten die allermeisten Kameras den Fotografen die Möglichkeit, aus verschiedenen Aufnahmemodi auszuwählen und so bestimmte Einstellungen der Kamera zu überlassen. Einige dieser vordefinierten Einstellungen eignen sich besonders gut fürs Digiscoping und können eine entsprechende Hilfestellung sein, um rasch zu guten Bildern zu kommen.

Olympus and SWAROVSKI OPTIK TLS APO

EMPFOHLENE KAMERAEINSTELLUNGEN



Manuelle Einstellung

In dieser Einstellung werden alle Parameter händisch gewählt. Der höchstmögliche ISO-Wert, der noch kein Bildrauschen erzeugt, soll verwendet werden, um eine kurze Verschlusszeit zu erreichen – diese sollte bei Digiscoping-Aufnahmen 1/125 Sekunde oder noch kürzer sein.


Zeitautomatik: A/Av

Die Funktion der Zeitautomatik ist einerseits für die Digiscoping-Kombinationen mit dem DCB II Schwenkadapter (Kompaktkameras oder Systemkameras mit Pancake-Objektiv) von Bedeutung. Der große Vorteil daran ist, dass von der Kamera die kürzeste Belichtungszeit bei höchster ISO und maximaler Blendenöffnung verwendet wird. Andererseits ist die Zeitautomatik auch für jene Kameras interessant, bei denen trotz fehlenden Objektivs (TLS APO) händisch im Menü ein Blendenwert eingegeben werden kann. Dieser Wert sollte möglichst real sein (zwischen 10 und 20 – je nach gewählter Vergrößerung), sodass die Kamera die Verschlusszeit entsprechend berechnen kann.


Motivprogramme

Die sogenannten Szeneeinstellungen (SCN), über die viele Kameras verfügen, bieten sich an, um schnell zu guten Ergebnissen beim Digiscoping zu kommen. Sie korrigieren je nach Bedarf die Standardeinstellungen. Speziell eignen sich Einstellungen mit einer kurzen Verschlusszeit und einer entsprechend hohen ISO-Zahl, wie z. B. der „Sport“- oder „Spielende Kinder“-Modus bei bewegten Motiven und der „Portrait“- oder „Landschaft“- Modus bei statischen Motiven.


Videoprogramme

Bei schwierigen Bedingungen und schlechten Lichtverhältnissen kann man sich mit dem Videomodus der Kamera behelfen. Bedingt durch die Bewegungen und die Tonübertragung wird eine Unschärfe im Video nicht als so störend empfunden wie bei der Aufnahme eines Bildes.

Zusätzlich wird die Fernauslösung der Kamera empfohlen, da aufgrund der großen Brennweiten und des damit verbundenen Hebeleffektes beim Digiscopen jedes Berühren der Kamera zu Unschärfe führen kann. Kabel- oder Funkfernauslöser sind für die allermeisten System- und Spiegelreflexkameras erhältlich. Einige Hersteller bieten Kameras mit integriertem WiFi-Modul an (z. B. Panasonic GH3). Dank diesem kann die Kamera auch aus der Entfernung über ein Smartphone oder Tablet sicher bedient werden. Die Kompatibilität von Kamera und mobilem Endgerät sowie deren einzelne Funktionen sollten im Fachhandel überprüft werden. Zu beachten ist hier, dass die Objektverfolgung sowie die Grobfokussierung nach wie vor am Teleskop vorgenommen werden müssen. Unter den Kompaktkameras, die zum Digiscopen geeignet sind, finden sich aktuell keine Modelle mit Möglichkeit zur Fernauslösung. Hier schafft eine Auslöseverzögerung Abhilfe.